Öffnungszeiten
und warme Küche

Dienstags bis Samstags
von 18:00 bis 23:00 Uhr
Ausschank bis 24:00 Uhr

Sonntag und Montag:
Ruhetag
Carl Borromäus Weitzmann
Der Namensgeber
aus Munderkingen
Das Weitzmann in
der PRESSE
Berthold Schöttle

Das Restaurant
Weitzmann

in Berlin und
sein Inhaber
aus Munderkingen


Weitzmann

Reservierungen
unter:
030 394 2057


Weitzmann
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Weitzmann

Eingang Restaurant:
Joachim-Karnatz-Allee
Eingang Imbiss:
Lüneburger Straße 390


Weitzmann
Weitzmann
Weitzmann
Inhaber: Berthold Schöttle
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10557 Berlin
Lüneburger Straße 390
Telefon: 030 394 2057
Schwäbisch genießen unter der S-Bahn
Eingang Restaurant: Joachim-Karnatz-Allee
Eingang Imbiss: Lüneburger Straße 390
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Der Dichter

Carl Borromäus Weitzmann, der Sohn eines preußischen Offiziers, den der Siebenjährige Krieg nach Munderkingen verschlagen hatte, wurde zu einem der Ahnväter der schwäbischen Dialektdichtung.

Über seine Dichtungen können mittlerweile auch die Munderkinger lachen, obwohl sie darin nicht immer gut aussahen, waren doch die Engherzigkeitund die kleinen Verhältnisse der Stadt ein gefundenes Fressen für den Dichter.

Schon in seinen ersten Schuljahren zeigte sich sein dichterisches Talent. Auch später, während einer Zeit auf dem Gymnasium Ehingen und Konstanz, erfreuten sich seine Mitschüler an seinen meist lustigen Gedichten.

Nach seiner Gymnasiumszeit studierte Weitzmann in Wien. Einige Jahre nach seinem Studium zog es ihn aber wieder in
seine schwäbische Heimat zurück. Hier blieb Weitzmann dann mit seiner Familie bis zu seinem Tode im Jahre 1828.

Sein bekanntestes Gedicht ist das Belagerungslied.
Es wird jedes Jahr an der Fasnet gesungen.

Das Belagerungslied

Der Ausfall der Munderkinger im Jahre 1798

Auf, auf, ihr Burger, stauhd ins Gewehr!
D'Franzosa rucket ei,
Se breachet scho wie's Muather Heer
Beim Kuglaweth det rei.
Ihr Burger, fasset Muth und List,
Sonst goht es hinterfür,
Verkloibet's Thoar mit Dreck und Mist,
Und theand da Riegel für!

Der Burgamoister muß vora,
Potz Stearamordio!
Er hot en geala Kittel a
Und Fransa amSchappo!
Und hinter deam wohlweise Roth
Der Dianer von der Stadt,
Weil ear da g'wihta Säbel hot
Vom graußa Goliath.

Was d'Weiber sind, dia sitzet jetz
Uf d'Rothhaus-Miste na,
Statt ihrem G'schroi und Lumpag'schwätz
Beat jeda für da Ma.
Und fällt a Bommakugel gau
Uf euser Städtle ra,
So schreiet nur reacht Fuiriau,
Und br..... drüber na

Der Gast zum Wirt: "Herr Schöttle, was macht das Bier ?" - Antwort von Berthold: "Es löscht den Durst, Herr Gast"